Motel One-Chef Dieter Müller: «Die wieder steigenden Auslastungen unserer Hotels und das Feedback der Gäste stimmen uns optimistisch…»

Die Budget-Design-Hotelkette meldet zwar einen Verlust von 51 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020. Doch CEO Dieter Müller gibt sich kämpferisch und sieht sein Unternehmen gerüstet für die Zukunft.

 

Auch grosse, gesunde Unternehmen wie Motel One bleiben von der Corona-Krise nicht verschont. Das Unternehmen musste erstmals seit seiner Gründung einen Verlust hinnehmen, und zwar in Höhe von 51 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2020. Im Vorjahreszeitraum gab es hier ein Plus von 37 Mio. Euro zu vermelden. Auch die Belegung schrumpfte von durchschnittlich 75 Prozent im ersten Halbjahr 2019 auf nun durchschnittlich 31 Prozent. Das strikte Kostenmanagement der vergangenen Monate führte noch zu einem positiven EBITDAR von 44 Mio. Euro (Vorjahr 144 Mio. Euro). Für das erste Halbjahr 2020 meldet die Kette ausserdem einen Umsatz von 120 Mio. Euro (Vorjahr 267 Mio. Euro) sowie einen EBITDA von 14 Mio. Euro (Vorjahr 83 Mio. Euro). Für das gesamte Jahr 2020 rechnet Dieter Müller mit einem Verlust von 80 Mio. Euro. 

Dieter Müller, Gründer und CEO der Motel One Group, betont: „Die wieder steigenden Auslastungen unserer Hotels und das Feedback der Gäste stimmen uns optimistisch. Dennoch müssen wir davon ausgehen, dass bis mindestens Mitte nächsten Jahres weitere Verluste und Liquiditätsabflüsse zu verkraften sind. Wir sind dank unserer Rücklagen auch für diese zweite Phase der Krise gut aufgestellt und werden mit unserer starken Plattform auch die sich bietenden Wachstumschancen konsequent nutzen.“